Was ich im Iran über den dortigen Teekonsum gelernt habe:

  • Tee heißt auf Persisch Chai.
  • Perser waren lange Kaffeetrinker, Tee war aber günstiger und konnte im eigenen Land angebaut werden. Heute sind alle Kaffeehäuser zu Teehäusern umfunktioniert.
  • Es gibt nur schwarzen Tee.
  • Perser trinken zu jeder Tageszeit und überall Tee (zu Hause, in Teehäusern, auf der Straße von mobilen Tee-to-go-Verkäufern, Bauarbeiter statt Pausenbier, in Teppich-, Süßigkeiten- oder Lebensmittelläden…)
  • Tee kann von einem Samowar (urspr. russischer Teekocher mit Tee und heißem Wasser zum Mischen) gezapft werden oder wird im Teehaus in Gläsern oder Tassen serviert.
  • In Teehäusern sitzt man an Tischen oder auf mit Teppichen bedeckten Plattformen.
  • Zum Tee gibt es regional übliche Zuckervarianten und manchmal Gebäck.
  • In den meisten Teehäusern kann man auch essen und Wasserpfeife rauchen.

Text: Dina-Salome Fleschen

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